Wer einen ausländischen (Hoch-)Schulabschluss hat, kann grundsätzlich in Deutschland studieren. Allerdings ist die Anerkennung an bestimmte Voraussetzungen geknüpft und von Land zu Land unterschiedlich.

Zulassungsvoraussetzungen für Bewerber aus...

Kambodscha

Das Königreich Kambodscha (Khmer: ព្រះរាជាណាចក្រកម្ពុជា, Preăh Réachéanachâk Kâmpŭchéa) ist ein Staat in Südostasien. Das Land liegt am Golf von Thailand zwischen Thailand, Laos und Vietnam. Die Hauptstadt Phnom Penh liegt im Süden des Landes. Das Landschaftsbild wird durch eine Zentralebene geprägt, die teilweise von Gebirgen umgeben ist. In ihr liegt im Westen Kambodschas der See Tonle Sap, durch den Osten fließt der Mekong, einer der zehn längsten Flüsse der Welt.

Kambodscha ist aus dem Reich Kambuja hervorgegangen, das seine Blüte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert erlebte. Seine Ruinen in Angkor, Roluos, Banteay Srei und Preah Vihear wurden ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreich im Jahr 1953 folgten jahrzehntelange Bürgerkriege, die viele Opfer unter der Bevölkerung und schwere Schäden in der Wirtschaft hinterließen. Es folgten Kämpfe und Zerstörungen im Zusammenhang des Vietnamkriegs und die Schreckensherrschaft der Roten Khmer von 1975 bis 1979.

Laos

Laos (laotisch ປະເທດລາວ, amtlich ສາທາລະນະລັດ ປະຊາທິປະໄຕ ປະຊາຊົນລາວ, transkribiert Sathalanalat Paxathipatai Paxaxon Lao,[5] deutsch Demokratische Volksrepublik Laos) ist der einzige Binnenstaat in Südostasien.

Der Staat Laos grenzt an China, Vietnam, Kambodscha, Thailand und Myanmar und hat etwa 6,5 Millionen Einwohner auf einer Fläche von 236.800 km²; Hauptstadt und größte Stadt ist Vientiane.

Myanmar

Myanmar, amtlich Republik der Union Myanmar (ပြည်ထောင် စု သမ္မတ မြန်မာနိုင်ငံတော်, Pyidaunzu Thanmăda Myăma Nainngandaw, [pjìdàʊɴzṵ θàɴməda̰ mjəmà nàɪɴŋàɴdɔ]), allgemeinsprachlich Birma oder Burma, ist ein Staat in Südostasien und grenzt an Thailand, Laos, die Volksrepublik China, Indien, Bangladesch und den Golf von Bengalen. Das Land stand seit 1962 unter einer Militärherrschaft, bis diese am 4. Februar 2011 einen zivilen Präsidenten als Staatsoberhaupt einsetzte.

Vietnam

Vietnam (vietnamesisch Việt Nam [in Hanoi viɜʔt̚˧ˀ˨ʔ naːm˧˧], Bedeutung: Viet des Südens, amtlich Sozialistische Republik Vietnam, vietnamesisch Cộng hòa Xã hội chủ nghĩa Việt Nam, Chữ Nôm 共和社會主義越南 [in Hanoi kɜwŋ͡m˧ˀ˨ʔ hwaː˨˩ s̪aː˦ˀ˥ hoj˧ˀ˨ʔ ṯɕu˧˩ ŋiɜ˦ˀ˥ viɜʔt̚˧ˀ˨ʔ naːm˧˧]) ist ein langgestreckter Küstenstaat in Südostasien. Er grenzt an China, Laos, Kambodscha, den Golf von Thailand und das Südchinesische Meer.

Das erste historisch belegte Königreich auf dem Gebiet des heutigen Vietnams entstand im 1. Jahrtausend v. Chr. Danach entwickelte sich ein friedliches Zusammenleben zwischen den Yues und den Hanwährend der Trieu-Dynastie. 111 v. Chr. kam die Dynastie unter die Kontrolle der Han-Chinesen als Provinz der Han-Dynastie und blieb dies – unterbrochen von kurzen Zeiträumen der Unabhängigkeit – bis 938 n. Chr., als sie nach der Schlacht am Bạch Đằng-Fluss die Unabhängigkeit errang. Danach folgte eine Blütezeit der Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. In den folgenden Jahrhunderten expandierte Vietnam nach Süden. Im 19. Jahrhundert kam das Gebiet nach und nach als Teil von Französisch-Indochina unter französische Kolonialherrschaft.

Im Zweiten Weltkrieg besetzte Japan die Region, in einem mehrjährigen Krieg versuchte Frankreich anschließend ohne Erfolg, die Kolonialherrschaft wiederherzustellen. Als Folge der französischen Niederlage wurde Vietnam 1954 in das sozialistische Nordvietnam (Hauptstadt Hanoi) und das von den Westmächten unterstützte Südvietnam (Hauptstadt Saigon) geteilt. 1976 wurden die beiden Staaten nach dem Vietnamkrieg unter kommunistischer Führung wiedervereinigt. Seit 1986 laufen im Rahmen des Đổi mới marktwirtschaftliche Reformen, die aber bislang nur in Ansätzen zu einer politischen Liberalisierungführten. Hanoi wurde 1976 Hauptstadt des wiedervereinigten Vietnams, größte Stadt nach Einwohnern ist Ho-Chi-Minh-Stadt, das ehemalige Saigon; Haiphong, Cần Thơ und Đà Nẵng sind ebenfalls bedeutende Metropolen des Landes.